Die Farben des Lebens

Bilder können Geschichten erzählen. Der Autorenkreis „Wort für Wort“ war bei dem Elzer Künstler Leo Krystofiak im Atelier und ließ sich von seinen Bildern inspirieren. Dabei entstanden fantasie- und gefühlvolle Geschichten, mal zum Schmunzeln, mal zum Nachdenken und mal kriminell. In diesem besonderen Buch können sie nicht nur die Einfälle der Autorinnen genießen, sondern auch die Bilder des Künstlers erkunden.

Das Buch finden sie hier:

Hottenstein Buchverlag – Farben des Lebens

Mission Weihnachten

Wenn Weihnachten vor der Tür steht, haben sie die Wahl: Sie können so tun als hätten sie es nicht bemerkt, oder sie stürzen sich voll in den Weihnachtstrubel, oder aber sie lehnen sich entspannt zurück und lassen sich durch ein gutes Buch darauf einstimmen. Kennen sie die Weihnachtsmaus? In den zwölf Geschichten der Autorenkreismitglieder dreht es sich nicht nur um Weihnachten, in jeder versteckt sich mehr oder weniger auffällig eine kleine Maus. Können sie sie entdecken?

Das Buch finden sie hier:

Hottenstein Buchverlag – Mission Weihnachten – Kurzgeschichten mit Maus

Erdbeeren und andere Früchtchen

Dieses Buch gehört zu den „Büchern die schmecken“ des Autorenkreises Wort für Wort. In jeder Geschichte spielt eine Frucht eine gewisse Rolle. Ob süße Erdbeeren, seltene Drachenfrüchte oder Waldhimbeeren, ob im Einweckglas, als Kuchen oder im Giftflakon, ob in einem Obsthain oder einer Orangerie: Diese Geschichten verführen – und hinterlassen Nachgeschmack. Fünfzehn Geschichten, fünfzehn Früchte – doch unreif ist keine davon.

Das Buch finden sie hier:

Hottenstein Buchverlag – Erdbeeren und andere Früchtchen

Geheimnisse von Kaffee und Schokolade

In der neuen Buchreihe „Bücher die Schmecken“, beschäftigen sich die Autorinnen des Autorenkreises Wort für Wort mit den unterschiedlichen kulinarischen Sequenzen und ordnen ihnen ein bestimmtes Geschichtengenre zu.

In einer Zukunft ohne echten Kaffee wächst zwischen künstlichem Licht und alten Schuldgefühlen eine Pflanze – und eine Liebe die nie geplant war. Diese Anthologie versammelt poetische, fantastische und leise rebellische Kurzgeschichten über die Kraft von Geschmack und Gefühl und Bitterkeit und Süße.

Das Buch finden sie hier:

Hottenstein Buchverlag – Geheimnisse von Kaffee und Schokolade

Ein Körnchen Wahrheit für die Rose des Glücks

Haben Sie Lust auf einen spannenden Krimi, oder lieber eine romantische Liebesgeschichte? Ist Ihnen mehr nach wonnigen Glücksmomenten, oder eher nach einem fantastischen Abenteuer? Mögen sie Märchen, oder wollen sie eine Weihnachtsgeschichte mitten immer Sommer lesen? Diese Kurzgeschichtensammlung des Autorenkreises „Wort für Wort“ ist unterteilt in verschiedene Genre und in extra großer Schrift gedruckt, so dass sicher für jeden das richtige dabei ist.

Das Buch finden sie hier:

Hottenstein Buchverlag – Ein Körnchen Wahrheit für die Rose des Glücks

Bestiarium

Drachen sind nur Gebilde unserer Fantasie!

Wirklich? Wir, vom Autorenkreis „Wort für Wort“, haben ganz genau hingeschaut und zugehört, haben uns Zeit zum Beobachten genommen und sind auf erstaunlich reale Wesen gestoßen. Bei unserer Forschungsreise trafen wir nicht nur auf Katzendrachen und Naturdrachen, entdeckten Liebesdrachen und Pannenhelferdrachen und enthüllten das Leben von Bücherdrachen und vielen mehr. Sie sind überall, mitten unter uns – man muss nur genau hinschauen. Wir entführen sie in die fantastische Welt der ganz besonderen Drachen.

Das Buch finden sie hier:

Hottenstein Buchverlag – „Bestiarium“ Drachen unserer Welt

Tödliche Idylle

Eine Leiche in den Flachsrotten? Ein Verbrechen auf dem roten Berg? Sechs Autorinnen und ein Autor entführen in diesem Kurzkrimiband in die verschiedensten Epochen rund um Sibbesse. Wurde früher aus anderen Motiven gemordet als heute, oder nur mit anderen Mitteln? Lassen sie sich von den Geschichten einen leichten Schauer über den Rücken jagen und genießen sie die spannende Lektüre. Vielleicht haben sie ja Lust hinterher eine kleine Wanderung über den Roten Berg zu unternehmen, oder die Gemeinde bei einem kleinen Spaziergang zu erkunden.

Das Buch finden sie hier:

Hottenstein Buchverlag – Tödliche Idylle – Sibbesse kriminell

Blutmond über Elze

Elze ist eine gemütliche sichere Kleinstadt. Wirklich?

„Wo Leben ist gibt es auch Tod und Verbrechen“, dachten sich einige Elzer Krimiautoren und nutzten die Magie des Blutmondes. Nachdem sie bereits einige Zeit zuvor eine „Blutspur durch Elze“ zogen, ließen sich zu neuen Verbrechen inspirieren. Glücklicherweise erneut nur in ihrer Fantasie ließen sie tödliche „Unfälle“ und grausame Morde in der Leinestadt geschehen. Der regionale Charme verführt zu einem kleinen Spaziergang durch die beschauliche Stadt um die Tatorte und Wege der Täter und Opfer zu erkunden.

Das Buch finden sie hier:

Hottenstein Buchverlag – Blutmond über Elze

Komm wir suchen deine Mama

Mein Vorlesebilderbuch „Komm wir suchen deine Mama“ ist 2022 erschienen und ab 3 Jahren zum vorlesen geeignet.

Begleitet mit euren Kindern den kleinen Kater Murr auf seiner spannenden Suche nach seiner Mama und lernt mit ihm gemeinsam die Welt des Bauernhofes kennen.

Als der kleine Kater aufwacht ist seine Mama verschwunden während der Suche findet Murr neue Freunde und entdeckt den Bauernhof.

Das Buch finden sie hier:

Hottenstein Buchverlag – Komm wir suchen deine Mama

Leseprobe

Hier kommt wie versprochen die erste Leseprobe zu meinem Jugendfanthasieroman „Il Mondo Carillon – Die Welt hinter der Spieluhr“

Als Susi nach der Schule nach hause kam und ihr Fahrrad in den Schuppen gestellt hatte, wanderte ihr Blick die kleine Straße hinauf und entdeckte das Auto in der blöden Farbe. Schreiber vom Jugendamt. „Auch das noch“, seufzte sie. „Als ob der Stress mit Leon in der Schule nicht schon genug war.“ Die zehnjährige rannte ins Haus und rief wie immer: „Bin da, wer noch?“ Keine Antwort, Susi ließ ihren Ranzen auf den Boden fallen und sah sich in der Küche um, aber ihre Großmutter war nirgends zu sehen. Schnell rannte sie in die erste Etage, das Arbeitszimmer, das Schlafzimmer ihrer Großmutter und sogar ihr eigenes Zimmer suchte sie nach ihr ab. Nichts. ‚Sicher ist sie im Garten‘, dachte Susi. Die Tür zum Garten war nur angelehnt, aber ihre Oma war auch dort nicht zu finden. Susi sah sich noch einmal genau um, vielleicht hatte ihre Großmutter irgendwo eine Nachricht hinterlassen.

In der Küche war alles wie immer, abgesehen von der Spieluhr. Ihre Oma hütete sie wie einen Schatz, und jetzt stand sie einfach so mitten auf dem Küchentisch. Der angestammte Platz ganz oben auf dem Schrank war leer. Sie sah aus wie eine Schmuckdose, aber darauf stand die filigrane Figur eines Tänzers. Susi hatte ihn schon oft bewundert, das weiße Hemd und die schwarze Hose und wie schön er sich zur Melodie drehte, wenn Oma die Uhr aufzog. Sie selbst durfte den Schlüssel nie anfassen. Das war genau so tabu wie Ballspielen im Garten.

Susi hörte, wie ein Auto vor dem Haus hielt. Sie setzte sich auf den Tisch, obwohl sie genau wusste, dass ihre Oma das nicht mochte. Immer wenn sie angestrengt nachdachte, musste sie etwas mit den Händen tun. In Gedanken drehte sie an dem Schlüssel der Spieluhr. Die Welt um sie herum, begann sich mit einem Mal zu drehen, und Susi hatte das Gefühl, alles würde größer werden. Sie schloss die Augen. In ihrem Bauch kribbelte es und ihre Arme und Beine wurden plötzlich so schwer, als würden sie Tonnen wiegen. Ihr Kopf dröhnte, sie fühlte einen dicken Kloß in ihrem Hals und meinte, ersticken zu müssen. Sie riss die Augen wieder auf, sprang erschrocken hoch und blickte sie sich um. Was war nur los? Stand sie etwa auf dem Tisch? Es klopfte an der Tür. „Frau Sommer, machen Sie auf.“ Wieder klopfte es. Jetzt hörte sie, wie jemand auf dem Kiesweg um das Haus herum ging. „Verdammt, was soll ich bloß machen?“, fragte sie sich leise. Jemand packte sie am Arm, und Susi schrie auf. „Pst, sei still, sonst hört er dich. Komm einfach hier herauf.“ Sie wurde auf ein Podest gezogen und ein Arm legte sich um sie. Sie schaute in ein ebenmäßiges Gesicht, das ihr irgendwie bekannt vorkam. „Bleib ganz ruhig stehen“, forderte eine sanfte Stimme. Sie sah den Kopf dieses Jugendamtstyps im Fenster erscheinen. Gut, dass sie die Tür abgeschlossen hatte.

„Keine Angst, wenn du dich nicht bewegst, wird er dich nicht bemerken und wieder verschwinden.“ Susi starrte entsetzt den gut aussehenden Jüngling an, der sie im Arm hielt und in einer Pose verharrte, die sie irgendwie schon hundertmal gesehen hatte, aber sie wusste nicht wo. „Wer bist du und was machst du in unserem Haus?“ „Später, tu, was ich dir gesagt habe“, murmelte er, ohne sich zu bewegen. Endlich verschwand das Gesicht vom Fenster. „Susi, ich weiß, dass du hier bist, ich habe gesehen, wie du dein Fahrrad in den Schuppen gestellt hast. Frau Sommer, sind Sie da? Also gut, ich komme nächste Woche wieder.“ Susi hörte, wie der Briefschlitz an der Tür klapperte. Aus den Augenwinkeln bemerkte sie einen Zettel, der langsam nach unten glitt. Erst als sie den Motor des Wagens starten hörte, atmete sie erleichtert auf und löste sich aus dem Arm des Fremden.

„Ich schätze, ich muss dir etwas erklären.“ Er verbeugte sich vor ihr, aber Susi ließ ihn nicht zu Wort kommen. „Was ist hier los? Wieso sieht unsere Küche auf einmal so anders aus, und wer bist du überhaupt?“ Sie hatte so viele Fragen.